Biographie:

1937 geboren in Haltern,
1957 Abitur, Studium der Kunstgeschichte Uni Münster und Uni Bochum, Studium Pädagogische Hochschule Münster,
1960 Staatsexamen, Tätigkeit als Lehrer an verschiedenen Hauptschulen

Einzelausstellungen und Teilnahme an nationalen und internationalen
Ausstellungen (Auszug):
  • 1957 Jugendförderpreis Kreis Recklinghausen / Sonderpreis Malerei
  • 1963 Ausstellung des Gelsenkirchener Künstlerbundes, Museum Gelsenkirchen
  • 1970 Galerie Schloss Raesfeld
  • 1982/83 Große Kunstausstellung, Düsseldorf, Kunstpalast Ehrenhof
  • 1983 Kunstsalon 83, Haus der Kunst, München
  • 1999 Galerie 51, Düsseldorf-Hilden
  • 2000 Zechenhalle, Herten
  • 2001 Kunstverein Lüdinghausen, Burg Lüdinghausen
  • 2001 Gallery D'Adamo/Hill, Seattle, USA
  • 2001 Artforte Gallery, Bellevue, Washington, USA
  • 2004 Gallery D'Adamo/Woltz, Seattle, USA
  • 2005 Alte Lohnhalle, Essen
Landschaft ist das zentrale Thema meiner Arbeit der letzten Jahre, wobei der Begriff Landschaft bzw. Natur in mehrfacher Hinsicht gebraucht wird. In den meisten meiner Bilder wird jede unmittelbare Anschauung von Naturformen vermieden, meistens werden alle Elemente einer von Landschaft/Natur abgeleiteten Inhaltlichkeit in Metaphern verwandelt.
Beim Auftrag und Auswaschen vieler Farbschichten überlasse ich die Komposition einem Entwicklungsprozess. So kann man an vielen Stellen der Kompositionen auch tiefer gelegene Farbaufträge entdecken. Bei der Farbsetzung werden kräftige, oft horizontal oder vertikal verlaufende, langgezogene oder abrupte, kantige und auch in sich zurückführende geschlossene Bewegungen vollzogen. Diese Bewegungen unterliegen häufig einem strengen Rhythmus, der die Fülle eines bestimmten Naturausschnittes spiegelt.

In den letzten Arbeiten führte diese Weise des Farbauftrages und der Vollzug der streng horizontalen Bewegung bzw. des Farbverlaufs zu einer stark gegenständlichen Darstellung von Meer und Strand. Mit diesen mehr zufällig auf die leere Leinwand gesetzten horizontal verlaufenden Farbbahnen und Farbflüssen begann ich die streng gegenständliche Malweise fortzusetzen, die mehr auf die unmittelbare Darstellung von Naturformen verweist.